Kursziel

Wir bezwecken eine grundsätzliche Kompetenzerweiterungen für Gestalterinnen und Gestalter hinsichtlich digitaler Publikationsformen. Einerseits bieten wir eine Erweiterung des gestalterischen Repertoires, andererseits ein solides technisches Fundament.

In gestalterischer Hinsicht behandeln wir u.a. folgende Fragen:
– Was sind mediengerechte Erzählweisen?
– Welche Probleme ergeben sich im Vergleich zu analogen Medien?
– Welche zusätzlichen Möglichkeiten bieten sich?
– Was ist der aktuelle Stand und was ist für die Zukunft zu erwarten?
– Wie entwirft man Layouts man für unterschiedliche Ausgabemedien?
– Wie lässt sich ein Entwurf testen?
– Wie lässt sich ein Entwurf optimal präsentieren?

Was die technische Schulung angeht: Hier bezwecken wir eine Kompetenzerweiterung, die Ihnen ermöglicht, Ihre Vision sachlich fundiert und selbstbewusst zu vermitteln: z.B. innerhalb Ihrer Agentur, gegenüber Kunden und gegenüber Entwicklern.
Wir thematisieren technologische Aspekte des aktuellen Geräteparks. Wir besprechen Möglichkeiten und Einschränkungen in Bezug auf Schrift (z.B. aktueller Stand in der Entwicklung von Schriften für Screens, Einsatz von Webfonts) und in Bezug auf Bilder (Formate, Stichwort SVG). Und wir lehren Sie die relevanten Aspekte der Sprachen HTML und CSS (also nicht einfach die Basics, sondern das, was für sie als GestalterInnen von Belang ist).

Für Entwürfe und Prototypen verwenden wir Sketch und InVision. Dazu kommen Inputs zu Themen wie Kostenplanung, Projektmanagement, JavaScript, etc.

Das Ziel ist, sie zu einem selbstbewussten und kompetenten Auftritt zu befähigen, der Sie von der Masse derjenigen abhebt, die auf der Grundlage von Hörensagen und ad hoc „zusammengegoogeltem“ Halbwissen agieren.
Der „CAS Digital Typography“ vermittelt die Kompetenz zu Gestaltung auf der Grundlage von Verständnis und Wissen – nicht nur beim Entwerfen, sondern auch bei der Wahl von Publikationsformaten und Zielmedien. Er ermöglicht die Verständigung mit Entwicklern auf Augenhöhe – sowohl bei der Vermittlung eines Entwurfs, als auch bei der qualitativen Einschätzung der geleisteten Arbeit eines Programmierers.